UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR ALLGEMEIN-, VISZERAL-, GEFÄẞ- UND TRANSPLANTATIONSCHIRURGIE

Leber - Gallenblase - Gallenwege

 

Liebe Patient*Innen,

in der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikum Magdeburg erfolgt die Behandlung des gesamten Spektrums an Erkrankungen der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege. Dieses umfasst neben den operativen Verfahren auch die Durchführung interdisziplinärer multimodaler Therapien. 

Eine Expertise besteht in der minimal-invasiven (Schlüsselloch) laparoskopischen und Roboter-assistierten Leberchirurgie. Im Bereich der Roboter-assistierten Leberchirurgie zählt die Klinik zu den führenden Zentren in Europa. Zusätzlich werden alle konventionellen (offene) Verfahren einschließlich In-situ-Split Leberresektionen und Lebertransplantationen durchgeführt. 

 

In unserer Spezialsprechstunde beraten wir Sie über Behandlungsmöglichkeiten bei: 

  • gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Leber

  • Metastasen in der Leber

  • gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Gallenblase

  • gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Gallenwege 

  • Einholung von Zweitmeinungen 

 

In der chirurgische Spezialsprechstunde erfolgt die Beratung und Therapieplanung. Zusätzlich werden alle Tumorerkrankungen im interdisziplinären Tumorboard (Hepatologie. Radiologie, Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie, Palliativmedizin) mit entsprechender befund- und patientenorientierter Therapieempfelung vorgestellt. Durch den interdisziplinären Ansatz wird die Behandlung auf hohem universitärem Niveau nach dem neusten wissenschaftlichen Stand gewährleistet.

Neben der operativen Behandlung wird das gesamte Spektrum der lokalen und systemischen Therapien in Kooperation mit dem anderen Fachabteilungen (Radiologie, Gastroenterologie/Hepatologie, Ernährungsmedizin, Psychoonkologie) angeboten. 

 

Ambulante Spezialsprechstunde: 

Mittwoch: 10:30 Uhr - 13:00 Uhr 

Terminvereinbarung telefonisch jederzeit unter Tel.: 0391/67-15529 bzw. 0391/67-21472

Dr. med. Jörg Arend

Dr. med. Mareike Franz

Dr. med. Mirhasan Rahimli

 

Um eine zeitnahe Emphelung abgeben zu können benötigen wir, falls vorhanden, folgende Unterlagen:

1. Ein Überweisungsschein für das laufende Quartal

2. Die gültige Krankenversicherungskarte 

3. Vorbefunde (ambulante oder stationäre Unterlagen)

4. Bildbefunde (CT, MRT), Bilder auf CD gebrannt

5. Vorhandene Untersuchungsergebnisse (Pathologie, Labor)

 

Eine Vorabübermittlung der Befunde auf dem Postweg ist unter folgender Adresse möglich: 

Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie
Hepatobiliäre Sprechstunde 
Haus 60a 
Leipzigerstraße 44
39120 Magdeburg  

 

Onkologische Expertise 

Das Universitätsklinikum Magdeburg hat sich besonders auf die Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert und bietet eine langjährige Erfahrung bei den dafür notwendigen Operationsverfahren. Falls eine bösartige Erkrankung bei Ihnen vorliegt, wird vor und nach einer Operation in einer interdisziplinären Tumorkonferenz darüber beraten , ob eine weitere zielgerichtete Behandlung (z.B. Chemotherapie, Immuntherapie, Bestrahlung) notwendig sein wird. Sollte eine Chemotherapie notwendig sein, arbeiten wir eng mit der Gastroenterologischen Onkologie bzw. mit Ihrem behandelnden Onkologen zusammen. So können Sie über den gesamten Behandlungszeitraum durch ein Team betreut werden und haben stets einen Ansprechpartner für Ihre Fragen. 

 

Individuelle multimodale Therapien

Um Ihnen ein individuell angepasstes Therapiekonzept anzubieten, arbeiten wir mit den Kollegen der Gastroenterologie, der Radiologie, der Strahlentherapie, der Nuklearmedizin, der Anästhesiologie und der Pathologie zusammen. Durch diese enge Zusammenarebit ist es uns möglich, für jeden Patienten auf das gesamte Spektrum der modernen Therapiemodalitäten zurückzugreifen, das neben den chirurgischen Verfahren auch aus endoskopischen (ERCP, PTCD, photodynamische Therapie) und radiologisch-interventionellen Verfahren (transarterielle Chemoembolisation, Radiofrequenzablation, Brachytherapie, selektive interne Radiotherapie, SIRT) besteht. So können gerade Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen im Sinne eines multimodalen Therapiekonzept behandelt werden. 

Als unser Patient werden Sie daher vor, während und nach dem stationären Aufenthalt von spezialisierten Ärzten mehrerer Fachdisziplinen behandelt. Unser Leitmotiv ist, dass der Arzt zum Patienten kommt und nicht der Patient zum Arzt gehen muss. Bereits in der Sprechstunde werden Sie von spezialisierten Ärzten verschiedener Fachrichtungen gesehen, die für Sie einen individualisierten Behandlungsplan erstellen, und ausführlich über die geplante Therapie oder Operation aufklären. 

Die weiteren Termine werden dann von unserem Patientenmanagement organisiert. Wenn ein stationärer Aufenthalt notwendig wird, werden Sie auf unserer für Leber- und Gallenwegserkrankungen spezialisierten Station Chirurgie 1 betreut. 

 

Operationsplanung und Vorbereitung 

Die chirurgische Behandlung von Erkrankungen der Leber umfasst ein breites Spektrum operativer Techniken. Gerade bei den in unserer Klinik häufig durchgeführten Leberoperationen, die eine Entfernung von mehr als der Hälfte des Lebergewebes erfordern, ist eine genaue Operationsplanung zur Vermeidung von postoperativen Komplikationen notwendig. 

Die Vorbereitung zur Operation erfolgt kombiniert ambulant über das Patientenmanagement (Tel.: 0391/67-21401) und stationär. Um optimale Voraussetzungen für die Operation zu gewährleisten ist eine entsprechende präoperative Diagnostik erforderlich. 

Diese beinhaltet (falls noch nicht vorhanden): 

  1. Bildgebung (Computertomographie (CT) Thorax+Abdomen, Magnetresonaztomographie (MRT) Leber) 
  2. Spiegelung (Endoskopie) von Magen und Darm 
  3. Leberfunktionstest (LiMAx®)
  4. Labordiagnostik
  5. Tumormarker (AFP, CEA, Ca 19-9)

Weiterhin wird die Aufklärung zur Operation und die erforderliche Vorstellung beim Narkosearzt durchgeführt. 

 

Stationärer Aufenthalt

Die stationäre Aufnahme erfolgt einen Tag präoperativ auf der Station Chirurgie 1 (Tel.: 0391/67-15522), Haus 60a, Ebene 5. 

Die Operation dauert je nach Befund mehrere Stunden. Nach der Operation erfolgt die Betreuung bei größeren Leberresektionen oder relevanten Nebenerkrankungen auf der Intensivstation (Tel.: 0391/67-15521)

 

Am ersten postoperativen Tag kann mit dem langsamen Kostaufbau begonnen werden. Weiterhin beginnt auf der Intensivstation die Mobilisation durch die Physiotherapie. 

Bei guter Leberfunktion und stabilen Vitalparametern erfolgt am 1.-2. postoperativer Tag der Rückverlegung auf die chirurgische Station 1. 

Hier wird die postoperativ begonnene Mobilisation und der Kostaufbau fortgeführt. Zusätzlich erfolgt eine Mitbetreuung durch den Sozialdienst zur Planung einer Rehabilitation. 

Patienten mit Tumorerkrankungen erhalten eine Ernährungsberatung, bei Wunsch eine seelsorgerische Begleitung und eine psychoonkologische Beratung. 

Die Entlassung ist je nach Befund und operativem Verfahren zwischen dem 5. und dem 12. Tag postoperativ. 

 

Minimal-invasive Chirurgie

Die minimal-invasive Chirurgie ("Schlüssellochchirurgie") stellt ein Standardverfahren bei der Entfernung der Gallenblase dar. Auch in der Leberchirurgie erfolgt die Mehrheit der Operationen minimal-invasiv. Hier kommt neben dem laparoskopischen Verfahren die Roboter-assistierte Leberresektion zum Einsatz. Durch die Roboter-assistierte Chirurgie sind auch hoch komplexe Eingriffe an der Leber möglich. 

Die allgemeinen Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie (kleine Narben, weniger postoperative Schmerzen, geringe Beeinträchtigung des Immunsystems, schnellere Erholung der Magen- und Darmmotalität, kürzerer Krankenhausaufenthalt) gelten jedoch natürlich auch für die Chirurgie von Leber und Bauchspeichedrüse. Daher werden in unserer Klinik auch komplexere Leberoperation minimal invasiv durchgeführt. Atypische und anatomische Leberteilresektion bei gutartigen Erkrankungen werden routinemäßig laparoskopisch durchgeführt. Hierzu können wir auf modernste 3D Videosysteme zurückgreifen. 

 

Gutartige Lebererkrankungen, 

erfordern meist nur eine Operation bei Größenzunahme oder Beschwerden. Normalerweise können diese Erkrankungen minimal-invasiv behandelt werden. 

 

1. Leberadenom

Leberadenome sind die dritthäufigste gutartige Lebererkrankung. Sie treten häufig solitär auf und haben mit zunehmender Größe ein risiko für Komplikationen (Blutung, Ruptur, maligne Transformation). Je nach Größe und Symptomen besteht die Therapie in Beendigung von Hormoneinnahme, Verlaufskontrolle, Resektion oder lokaler Ablation. 

2. Leberzysten

Leberzysten sind der häufigste gutartige Leberbefund. Die Indidenz liegt bei 170/100000 Einwohner. Frauen sind häufiger betroffen und Zysten in anderen Organen (Niere, Pankreas) sind nicht selten. Zysten ohne Beschwerden und ohne Wandveränderung werden nur Verlaufskontrolliert. Symptomatische große Zysten können sehr gut minimal.invasiv operativ behandelt werden. 

Liegen mehr als 10 Leberzysten vor, spricht man von einer Polyzystischen Lebererkrankung. Diese ist häufig mit einer polyzystischen Nierenerkrankung kombiniert. Aufgrund der damit verbundenen Lebervergrößerung treten häufig Beschwerden auf. Die Behandlung richtet sich nach der Symptomatik und reicht von minimal-invasiver oder lokal radiologischer Therapie bis zur Lebertransplantation. 

3. Hämangiome

Das Leberhämangiom zählt zu den häufigen gutartigen Leberbefunden. Die diagnose erfolgt überwiegend im Rahmen einer Diagnostik, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. In 80% treten die Hämangiome solitär auf die Therapie ist in der überwiegenden Mehrheit konservativ. Sympotomatische Hämangiome oder unklare Befunde können operativ Reseziert werden. 

4. Fokale Noduläre Hyperplasie (FNH) 

Die Fokale Noduläre Hyperplasie ist der zweithäufigste gutartige Lebertumor. Die Diagnose wird meist als Zufallsbefund gestellt. Frauen sind deutlich häufiger betroffen und 80% treten solitär auf. Bei asymptomatischen Befunden erfolgt die Verlaufskontrolle. Bei Größenzunahme sollten Hormontherapien abgesetzt werden. Die Operation ist bei symptomatischen und unklaren Befunden indiziert. 

5. Infektiöse Leberzysten (Echinokokken) 

Die Echinokokkose ist weltweit verbreitet. Die Diagnose wird sowohl bildgebend (CT, MRT, Ultraschall) als auch Serologisch im Blut gestellt. Asymptomatische, unkomplizierte Zysten werden medikamentös behandelt. Komplizierte, symptomatische Zysten werden nach medikamentöser Vorbehandlung reseziert. Nach der Operation wird die medikamentöse Therapie fortgeführt. 

 

 

BösartigeErkrankungen der Leber

 

1. Hepatozelluläres Karzinom (HCC) 

 Das Hepatozelluläres Karzinom ist der häufigste primäre Lebertumor mit steigender Inzidenz. In 88% liegt neben dem HCC eine Leberzirrhose vor. Die Therapie richtet sich nach dem Tumorbefund und dem Grad der Leberzirrhose. HCC in kompensierter Leberzirrhose (Child-Pugh-Score A, frühes B) können minimal-invasiv operiert werden. Bei fortgeschrittener Leberzirrhose stehen lokal-ablative Verfahren (Radiofrequenzablation, Brachytherapie, Transarterielle Chemoembolisation, Selektive Interne Radiotherapie, Mikrowellenablation) oder medikamentöse Therapie zur Verfügung. Je nach Befund erfolgt auch die Kombination aus operativen und interventionellen Verfahren.  

Bei allen Patienten mit Hepatozellulärem Karzinom in Leberzirrhose wird aufgrund des hohem Rezidivirkos (ca. 75% in 5 Jahre) die Indikation zur Lebertransplantation überprüft. Durch die Transplantation ist die simultane Behandlung des Tumors und der Leberzirrhose möglich. Hierdurch kann ein langfristiges rezidivfreies Überleben erzielt werden. Die Entscheidung über die Möglichkeit zur Transplantation erfolgt nach ausführlicher medizinischer Evaluation und Besprechung in der Transplantationskonferenz und im interdisziplinären Tunorboard. 

2. Cholangiozelluläres Karzinom (CCC) 

Intrahepatische Cholangiokarzinome sind der zweithäufigste primäre Lebertumor. Die Inzidenz liegt bei 0,5-1/10000 Einwohner. Es bestehen viele Risikofaktoren wie Gallenwegszysten, chronische Gallenwegsentzündungen, Autoimmunerkrankungen und Parasiten. In 16% liegt zusätzlich eine Leberzirrhose vor. 

Die Operation mit Leberresektion und Entfernung der regionären Lymphknoten ist die Therapie der Wahl. Das Ausmaß der Leberresektion richtet sich dabei nach dem Tumorbefund und der Leberfunktion und reicht von Segmentresektionen bis zu erweiterten Hemihepatektomien (Resektion 70-80% der Leber) 

3. Metastasen in der Leber

Die häufigste bösartige Erkrankung der Leber ist die Absiedlung eines Darmkrebes in der Leber (Lebermetastase). Die operative Entfernung von Lebermetastasen stellt die beste Therapieoption dar und kann - wenn erforderlich - auch mehrmals durchgeführt werden. Im Rahmen unserer interdisziplinären Tumorkonferenz wird empfohlen, ob Lebermetastasen noch vor der Entfernung des Darmkrebses (sogenannter "live first approach") oder nach Operation des Darmkrebses entfernt werden sollten. Gleichzeitig werden Art und Zeitpunkt der Chemotherapie und in individuellen Fällen auch der ablativen Therapie vorgeschlagen. 

 

Gutartige und bösartige Erkrankungen der Gallenblase 

 

1. Steinleiden

Einer der häufigsten Operationen in Deutschland mit 170.000 sind Eingriffe an der Gallenblase. In den meisten Fällen erfolgt die Operation bei Beschwerden aufgrund von Gallensteine. Die Diagnose wird laborchemisch und im Ultraschall gestellt. Ca. 5-25% der Bevölkerung haben Gallensteine. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und das Risiko für Gallensteine steigt ab dem 40 Lebensjahr. 

Eine Indikation zur Operation besteht bei Beschwerden. Weitere Indikationen sind Gallenblasensteine mit einer Größe über 3cm, die Porzellangallenblase und Polypen der Gallesblase ab 1cm Größe. 

Die überwiegende Mehrzahl der Eingriffe erfolgt laparoskopisch (Schlüsseloch-Chirurgie). Nur selten eine konventionelle (offene) Operation erforderlich. 

2. Entzündungen 

Die Entzündung der Gallenblase (akut/chronisch) entsteht überwiegend aufgrund von Gallensteine. Diese führen zu einem Verschluss des Gallenblasengangs. 5-10% der akuten Cholezystitis treten ohne Steinnachwas auf. Die akute Entzündung führt häufig zu Schmerzen im rechten Oberbauch, Übelkeit und Erbrechen. Die akute Cholezystitis ist eine Indikation zur Laparoskopischen Cholezystektomie. 

3. Gallenblasentumore 

Gallenblasentumore sind selten und betreffen häufiger Frauen und treten in höherem Lebensalter auf. Nach Entfernung der Gallenblase wird die Diagnose häufig als Zufallsbefund gestellt. Risikofaktoren sind Gallenblasenpolypen über 0,5cm, Gallenblasensteine über 3cm, die Porzellangallenblase und Infektionen. Symptome treten bei fortgeschrittener Erkrankung auf und können unspezifisch sein. Hierzu zähle Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit/Erbrechen, Schmerzen, Gelbsucht und Juckreiz. Die Diagnose wird im Ultraschall und mit CT/MRT gestellt. 

Die Operation stellt die Therapie der Wahl dar. Es erfolgt eine Leberresektion mit Gallenblasenentfernung und Lymphknotenentfernung. In fortgeschrittenen Fällen kann eine erweiterte Leberresektion oder Gallengangsresektion erforderlich sein. Zusätzlich ist eine multimodale Therapie mit Chemotherapie, Radiotherapie und Operation möglich. Die Entscheidung über das Behandlungskonzept wird im interdisziplinären Tumorboard getroffen. 

4. Gallenblasenpolypen

Gallenblasenpolyp

Critical Analyse of the Updated Guidelines for Management of Gallbladder Polyps. Hassan A et. al; Annals of Surgical Oncology; 29; 3363-3365 (2022)

 

Gutartige und bösartige Erkrankungen der Gallenwege

Gerade die Therapie von Klatskintumoren erfordert daher eine reibungslose interdisziplinäre Zusammenarbeit. Im Rahmen der Vorbehandlung werden durch endoskopische Verfahren Stents zur Entlastung von zu erhaltenden Lebersegmenten eingebracht. Da die Operationen von Klatskintumoren meist nur durch ausgedehnte Leberresektion möglich ist, kann präoperativ durch die Radiologen eine Pfortaderembolisation durchgeführt werden, die zu einer Volumenzunahme (Hypertrophie) der verbleibenden Leber führt. Damit ist eine ausreichende Leberfunktion nach der Operation gewährleistet. 

Bei großen Lebertumoren wenden wir auch moderne Verfahren wie die sogennante "Associating Liver Partition and Portal vein Ligation for Staged hepatectomy" (ALPPS) zur Induktion einen Volumenhypertropie an. 

Um eine internationale Datenerfassung und somit wissenschaftliche Evaluierung, sowie eine Qualitätskontrolle zu gewährleisten, ist unsere Klinik Mitglied von internationalen wissenschaftlichen Netzwerken, die die  Behandlung von Gallengangskarzinomen und die Anwendung des ALPPS-Verfahrens betreffen. 

 

 

Weiterführende Informationen 

 

Letzte Änderung: 03.07.2024 - Ansprechpartner:

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